forsøgsdyrenes værn

Brev til den tyske føderale landbrugsminister

Skriv til den tyske føderale landbrugsminister, Christian Schmidt, i Berlin, og bed ham tage sagen op. § 7 i den tyske lovgivning om dyreforsøg og §6, stk. 3. i den tilsvarende danske lov siger, at
”Dyr må ikke anvendes til forsøg, hvortil anvendelse af celle-, vævs- eller organkulturer eller andre metoder må antages at være lige så velegnede. Ansøgeren skal godtgøre, at den viden, som kan opnås ved udførelse af forsøg, ikke helt eller delvis kan opnås uden anvendelse af dyreforsøg, og at der ikke er tale om allerede kendt viden”.
Da det amerikanske firma Allergan allerede sidste år fik godkendt en dyrefri testmetode i USA, EU og Schweiz til deres botox-produkter, så er argumentationen om, at testmetoden med brug af forsøgsdyr er nødvendig, ikke holdbar.

Herrn
Bundeslandwirtschaftsminister
Christian Schmidt
Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft
11055 Berlin

Sehr geehrter Herr Bundesminister Schmidt,

Tierversuche werden von weiten Teilen der Bevölkerung als grausam und unnötig abgelehnt. Besonders inakzeptabel ist es, wenn tierversuchsfreie Verfahren vorhanden sind, ihr Einsatz aber nicht erfolgt. Bei den Botox-Tierversuchen ist dies der Fall.

Jede Charge Botulinumtoxin (kurz: botox) wird Gruppen von Mäusen in die Bauchhöhle injiziert. Das Nervengift lähmt die Atemmuskulatur, die Tiere erleiden große Schmerzen und sterben nach tagelangem Kampf einen qualvollen Erstickungstod.

Der amerikanische Botox-Hersteller Allergan hat eine Anerkennung für einen Zelltest zur Testung seiner Botox-Produkte in den USA, der EU und der Schweiz erhalten und damit bewiesen, dass ein Ersatz des grausamen Tierversuchs möglich ist.

Die Frankfurter Firma Merz testet jedoch ihre Botox-Produkte nach wie vor beim Hamburger Auftragslabor LPT an Mäusen. Auch die Hersteller Ipsen und Galderma, die ihre Produkte in Deutschland vertreiben, testen diese immer noch im Tierversuch.

Nach §7 des deutschen Tierschutzgesetzes besteht eine Verpflichtung, tierversuchsfreie Methoden einzusetzen, wenn der verfolgte Zweck auf diese Weise ebenso erreicht werden kann wie mit einem Tierversuch. Es ist sowohl aus Sicht des Tierschutzes als auch rechtlich nicht akzeptabel, dass die Firma Merz weiterhin Tierversuche durchführen lässt, obwohl eine behördlich anerkannte tierversuchsfreie Methode vorhanden ist.

Zwar muss die Zellmethode für die Produkte von Merz noch validiert werden, aber solange dies nicht erfolgt ist, sind die entsprechenden Tierversuche zu verbieten.

Ich bitte Sie nachdrücklich,
– von der Firma Merz einen sofortigen Umstieg auf tierversuchsfreie Methoden zu fordern,
– die Genehmigungsbehörde in Hamburg anzuweisen, die Botox-Tierversuche nicht länger zu genehmigen,
-sich für ein möglichst EU-weites Tierversuchs- und ein Vermarktungsverbot für an Tieren getestete Botulinumtoxinprodukte einzusetzen
– und sich für die Aufnahme der Zellmethode von Allergan in das Europäische Arzneibuch einzusetzen.

Mit freundlichen Grüßen,

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